| Nico, Peter, Laszlo, Jandy und Assaf wurden ursprünglich als "erste Opern-Boygroup" gecastet. Vom 23. bis 29. April 2009 touren die fünf Sänger durch sechs Städte Deutschlands. |
Adoro
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Klassik-Pop weckt Emotionen
Ein Interview mit fünf Männern auf dem Weg nach oben |
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Adoro - „Ich bete an ...“
... nicht „die Macht der Liebe“ aus dem volkstümelnden deutschen Liedgut, sondern eher die der zeitgenössischen deutschen Pop-Literatur. Das Bild zeigt (von links): Jandy, Nico, Laszlo, Peter und Assaf. Foto: Ben Wolf / Universal Music |
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Ende Januar hatten die fünf klassischen Sänger der Gruppe „Adoro“ ihren Promotion-Auftakt in Österreich. Dazu lud ihre Plattenfirma, Universal Music, in das Hotel Triest in Wien. Vor ca. zwei Monaten erschien das gleichnamige Debütalbum, auf dem „Adoro“ große deutsche Hits klassisch interpretieren. Seit dem geht es für Nico, Peter, Laszlo, Jandy und Assaf stets bergauf: Zweite Woche auf Platz 1 der deutschen Album Charts, viele Fernsehauftritte und jüngst zwei Nominierungen für den deutschen Musikpreis „Echo“ in den Kategorien „Beste Gruppe Rock/Pop National“ und „Bester Newcomer des Jahres“. Was ist das besondere an „Adoro“? Assaf: „Adoro sind fünf verschiedene Opernstimmen, zwei Tenöre und drei Baritone, die große Popsongs mit einem großen Symphonieorchester mit großen Emotionen und einem eigenen ‚Style’ singen.“ Laszlo: „Diese Musik emotionalisiert einfach. Aus dem Feedback der Fans geht hervor, dass die Zuhörer, egal welches Geschlecht oder Alter, einfach berührt sind. Egal für welche Emotion oder welchen Zustand - es gibt einen passenden Song auf dem Album.“ Nico: „Sehr viele Menschen, die zwar keinen direkten Bezug zur Oper haben, mögen die klassische, ganzkörperliche Stimme und deswegen hören sie die Klassik-Pop-Arrangements von „Adoro“ gerne.“ Arie versus Klassik-Pop Alle fünf haben eine klassische Ausbildung hinter sich und verkörperten auf Musiktheaterbühnen (Oper, Operette, klassische Musicals) unterschiedliche Rollen. Opernarien sind anders zu singen, als Pop-Arrangements wie bei „Adoro“. Was waren, vor allem die stimmlichen, Herausforderungen? Nico: „Für uns war sehr wichtig, dass wir mit unserer Opernstimme diese Songs interpretieren und nicht mit der Popstimme“. Laszlo ergänzt: „Was wir natürlich auch versucht haben, ist eine klassische Interpretation in diesem Rahmen zu finden, die diesen Nummern entspricht. Deshalb sind die Lieder auch vom technischen Schwierigkeitsgrad genauso schwierig zu singen wie Opernarien, was der Zuhörer aber so nicht wahrnehmen soll. Aber es war ein Prozess sich den Arrangements anzunähren.“ Wie bereitet ihr euch auf die kommende Tour vor und was darf man sich davon erwarten? Peter: „Die Vorbereitung besteht vor allem darin gesund zu bleiben, das Immunsystem zu stärken, Fitness und nicht zu viel zu feiern (lacht). Und natürlich weiterhin jeden Tag die Stimme trainieren.“ Laszlo: „Die Konzerte sollen eine inszenierte Show werden, um auch fürs Auge interessant zu sein. Es wird kein herkömmliches klassisches Konzert werden, wo nur gesungen wird. Das heißt es gibt Bühnenbild, Licht, Pyrotechnik, etc. um die Show mit der Klassik zu verbinden. Weiters sind auch für einige Konzerte Gäste geplant - einfach überraschen lassen.“ Habt ihr Befürchtungen auf Grund von „Adoro“ später schwieriger zu Engagements an Musiktheaterbühnen zu kommen? Laszlo: „Man muss sich ja sowieso immer wieder auf der Bühne beweisen. In der Klassik kannst du kaum abtäuschen. Du musst ganz einfach deine Leistung bringen. Bei mir war es sogar so, dass sich auf Grund dieses Projekts meine Gesangstechnik verbessert hat. Dadurch dass du dich dauernd selber hörst, hast du immer dieses direkte Feedback. Das war unheimlich gut.“ Nico: „Es wird bei den Engagements aber trotzdem so sein, dass ich vorsingen muss - und wenn ich nicht gut genug vorsinge, kann es auch sein, dass ich trotz meines Namens nicht genommen werde. Deshalb haben wir auch alle keine Sorge davor, da wir bestrebt sind uns einfach weiterzuentwickeln.“ Wie viel Mitspracherecht hattet ihr bei der Songauswahl? Peter: „Natürlich hängt die Entscheidung von einigen Leuten hab. Zuerst mal der Produzent, dann die Plattenfirma und schließlich wir. Es ist also eine Dreigestirn, dass das entschieden hat und ich denke, es ist ein schöner Mix.“ Was sind die Pläne für die nächste Zukunft? Assaf: „Zunächst mal konzentrieren wir uns auf unser Album und die Tournee.“ Nico: „Es gibt auch noch einige Ideen: Es soll zum Beispiel, wenn wir Glück haben und das mit dem Wien-Termin klappt, eine Live-DVD entstehen. Aber für uns liegt das Hauptaugenmerk jetzt erstmal auf der Tournee.“ Laszlo: „Wir wollen jetzt raus! Regelmäßig, mit Publikum und vor allem mit einem Live-Orchester und einer Band! Wir konzentrieren uns auf das, aber natürlich auf Grund des großen Erfolges und Zuspruch - es wird sicher ein zweites Album geben.“ Das Interview wurde am 28. Januar 2009 von |
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Informationen
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Die Frühjahrstour 2009 Adoro wird im Frühjahr mit Orchester und Band in folgenden Städten auf Deutschland-Tournee sein: 23.04.09 Berlin, Tempodrom 24.04.09 Nürnberg, Meistersingerhalle 25.04.09 Stuttgart, Liederhalle 27.04.09 Hamburg, CCH 1 28.04.09 Oberhausen, Köpi-Arena 29.04.09 München, Circus Krone Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.eventim.de Internet www.adoro.tv www.myspace.com/adoromusic |