Crazy
For You
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Verrückt nach Musical Im Musiktheater im Revier ist erlaubt, was gefällt |
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![]() Die Devise Anything Goes (Erlaubt ist, was gefällt) gilt im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier (MiR) auch für die nächste Spielzeit. Nach Cole Porters erfolgreicher Kiss Me Kate Produktion in der Spielzeit 2001/2002 lockt das Theater seit dem 30. November letzten Jahres mit Crazy For You unzählige Zuschauer wieder in ein typisches Broadway-Musical und spielt das Stück immer vor vollem Haus. Noch zwei allerletzte Vorstellungen stehen am 22. Juni 2003 (18:00 Uhr) und am 23. Juli 2003 (19:30 Uhr) auf dem Programm. Diese waren zusätzlich zum ursprünglich vorgesehenen Spielplan schon Anfang des Jahres angesetzt worden, nachdem sich die Komödie mit Musik von George Gershwin als absoluter Publikumsrenner erwies. Diese beiden Abende sollen längst ausverkauft sein. Deshalb wurde, wie man hört, auch auf die ursprünglich für Pfingsten vorgesehene, wahrscheinlich eher defizitäre Aufführung von neuer Musik verzichtet, und dafür zwei zusätzliche Vorstellungen des Kassenfüllers und Knüllers Crazy For You für die Feiertage eingeschoben. Das MiR hat die Begeisterung von Alt und Jung für swingende Songs und steppende Tänzer erkannt und setzt jetzt auf die Musik der 30er Jahre. In der nächsten Spielzeit bringt das Theater Cole Porters Anything Goes, das am 21.11.1934 im Alvin Theatre am Broadway Premiere hatte, auf die Bühne. Premiere in Gelsenkirchen ist am 2. November. ![]() Der größte Teil
der Songs für Crazy For You (Verrückt
nach Dir) ist noch etwas früher entstanden als der
von Anything Goes, obwohl das Musical unter
diesem Titel seine Broadway-Premiere erst vor
kurzem, nämlich am 19. Februar 1992 im Shubert
Theatre hatte. Das Ganze geht zurück auf die
Musical Comedy Girl Crazy, den größten
Hit der Spielzeit 1930/31, der wohl mehr Gershwin-Schlager
aufwies als jede andere Broadway-Produktion. Auf der
Suche nach einem neuen Projekt wurde Mike Ockrent,
der Regisseur der Broadwayversion von 1992 mit Girl
Crazy konfrontiert, hörte die Musik und war
begeistert. Er las auch den Text, doch die Handlung
gefiel ihm absolut nicht. So entschied das
Produktionsteam, dass ein neues Buch her musste, und man
wählte dafür Ken Ludwig, den Autor der
erfolgreichen Komödie Lend Me A Tenor.
Das einzige, was von der ursprünglichen Handlung übrig
bleiben sollte, war laut Ludwig, dass wie in Girl
Crazy ein New Yorker in den Wilden Westen
zieht. Eine weitere Zielvorgabe war, dass die Musik aus
dem gesamten Werk von George Gershwin für das neue Stück
zur Wahl stehen sollte, mit Ausnahme von Porgy and
Bess natürlich, und von drei politischen
Gershwin-Musicals. Tommy Krasner von Roxbory
Recordings stellte ein Band zusammen, das nicht
weniger als 40 unbekannte Schlager von Gershwin enthielt,
von denen dann tatsächlich drei, nämlich Tonights
The Night, Naughty Baby
und What Causes That? in die
Partitur übernommen wurden. Darüber hinaus wählte man Shall
We Dance aus dem gleichnamigen Film mit Fred
Astaire und Ginger Rogers (1937)
und fügte Stiff Upper Lip aus Damsel
in Distress, einem Fred & Ginger
Film ohne Ginger Rogers, hinzu. Außerdem wurden Musik-Splitter
aus American In Paris, I'll
Build a Stairway to Paradise und Gershwins Concerto
in F eingebaut. |
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