"Da
Capo"
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| Mit Da
Capo geht am 1. September
eine neue Publikums-Zeitschrift für die Musical-Freunde
an den Start Das Magazin erscheint bundesweit in einer Auflage von zunächst 20.000 Exemplaren und kostet drei Euro |
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Die
Zeiten der in den bundesdeutschen Printmedien sträflich
vernachlässigten Berichterstattung zum Thema Musical
gehen zu Ende. Eine neue Zeitschrift, die sich explizit
diesem populären Feld der Unterhaltung widmet, läuft
sich warm: Da Capo - Das Magazin. Am
1. September dieses Jahres wird die mit Spannung
erwartete, mindestens 52 starke und auf Hochglanzpapier
produzierte vierfarbige Erstausgabe im Handel sein.
Auflage: Zunächst 20.000 Exemplare. Und der Preis ist
heiß: Für moderate drei Euro soll das Stück über die
Ladentheke wandern. Da Capo wird bundesweit
vertrieben und zunächst vor allem über den
Bahnhofsbuchhandel zu beziehen sein. Jahres-Abos werden
ab Januar 2004 angeboten. Verlags- und Redaktionsstandort
ist das 60 Kilometer nordwestlich von Hannover gelegene
Städtchen Eystrup.Die Macher um Herausgeber und Chefredakteur Jörg Beese wollen ihr Baby nicht als Kampfansage an bestehende Publikationen verstanden wissen, sondern als Verbeugung vor einem Genre, dessen tatsächlicher Stellenwert im kulturellen Gefüge nicht nur unseres Landes immer noch verkannt wird. Die trotz Wirtschaftsflaute und Sparzwängen enormen Besucherzahlen in den Musiktheatern und einschlägigen Musen-Tempeln der Republik belegen, dass hier eine quicklebendige, innovative und beliebte Kunstform blüht, die eben keine Minderheit bedient, sondern, im Gegenteil, auf einer ziemlich breiten Publikumsbasis fußt. 6-wöchige Erscheinungsweise garantiert zeitnahe Berichterstatung Insofern dürfte in Deutschland durchaus Platz für mehrere Fachmagazine dieser Art sein, vor allem dann, wenn sie sich inhaltlich, optisch und in ihrer Ausrichtung unterscheiden. (In Schweden gibt es übrigens sieben Zeitschriften, die sich dem Thema Musical widmen). Ausschlaggebend werden neben Qualität und Preis vor allem der Nutzwert für den Leser sein - und nicht zuletzt die Aktualität. Die sechswöchige Erscheinungsweise von Da Capo soll eine zeitnahe Berichterstattung gewährleisten, ohne dass man in Gefahr läuft, dass eine Inszenierung bei Erscheinen des Premierenberichtes schon längst Geschichte ist. Und, ganz wichtig: Das neue Magazin ist selbstverständlich unabhängig und weder wirtschaftlich, noch anderweitig mit irgendeinem Musical-Anbieter oder einem Produktionsunternehmen auf dem Markt verflochten. Für Fans, Neulinge und Gelegenheitsbesucher Die Zielgruppe, die die Da Capo-Leute erreichen und bedienen möchten, sind weder die selbsternannten oder tatsächlichen Experten, noch Künstler oder andere in den Theater- und Showbetrieb aktiv involvierte Personen. Wir wollen in erster Linie die Musicalfans, aber vor allem auch die Gelegenheitsbesucher und Theaterneulinge ansprechen, sagt Beese. Diesen möchte man Neuigkeiten und Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Standpunkte, News, Facts und Meinungen, aber auch Klatsch aus der Szene vermitteln, und zwar in einer einfachen, direkten und verständlichen Sprache. Anspruchsvoll und ambitioniert, aber nicht abgehoben Dies aber nichts destotrotz anspruchsvoll und ambitioniert aufbereitet. Das soll durchaus kritisch geschehen, jedoch ohne erhobenen Zeigefinger, sondern sachlich, fair und fern jedweder Besserwisserei. Gralshüter des vermeintlich guten Geschmacks , Puristen sowie Heilsverkünder und Bewahrer der reinen Lehre des Musiktheaters gibt es schließlich genug. Und die fabulieren denn auch eher für sich selbst - und oft genug weit am Verständnis und Interesse der Leser vorbei. Bereits aus dem Untertitel geht hervor, dass es die Eystruper mit der thematischen Fokussierung so eng nicht sehen. Neben Musicals finden auch andere Showformate und Entertainment-Strömungen (z.B. Cabaret, konzertante Aufführungen, Ereignisse a la Holday on Ice, Musical on Ice , Stars in Concert , Fifty-Fifty oder Dr. Stratman) adäquate Berücksichtigung. Dicht am Thema, dicht am Leser Für journalistische Qualität bürgen bei Da Capo professionelle Vertreter der schreibenden (und fotografierenden) Zunft. Zum Redaktionsteam gehören ausschließlich ausgebildete und hauptberufliche Journalisten und Redakteure, die in ihrer Mehrheit fest bei anderen Zeitungen und Zeitschriften angestellt sind, und die Liebe und Begeisterung zum Musical unter dem Dach von Da Capo zusammengeführt haben. Und diese Begeisterung ist zugleich das Bindeglied zwischen ihnen und den Konsumenten auf der anderen Seit des Tischs. Die Einbindung der Leser und der Austausch mit ihnen markiert einen festen Bestandteil und Eckpfeiler der Redaktionsphilosophie. Von einem aktiven Dialog können beide nur profitieren. Das soll auch in regelmäßige Aktionen, durch die die Musicalfreunde am Zustandekommen des Heftes beteiligt werden, seinen Niederschlag finden. Musical-Award und Meinungsumfrage Beispielsweise sind pro Ausgabe von vornherein zwei Seiten kostenlos für die Fans bzw. die Fan-Clubs reserviert. Diese können durch Gratis-Kleinanzeigen genutzt werden, oder halt durch eigene Fotos. In jeder Ausgabe werden mindestens drei gute, originelle oder besonders lustige Aufnahmen von Fans in Kostümen, mit ihren Idolen oder allgemein zum Stück veröffentlicht. Daraus sollen dann zum, Jahresende die besten Schnappschüsse gewählt und prämiert werden. Ansehnliche Preise (Wochenendreisen, Tickets, MP3- Player oder CDs) winken auch bei der Wahl zum Musical-Award des Jahres. 40.000 Stimmzettel werden dazu in den beiden ersten Ausgaben am 1. September und 16. Oktober veröffentlicht. Zeitgleich erfolgt die größte Meinungsumfrage zum Thema Musical, die es je gegeben hat. Die Ergebnisse sollen als Denkanstoß und Orientierung für die Musicalproduzenten dienen. Weiter Informationen zum neuen Musical-Magazin gibt es auf der zur Zeit noch im Aufbau befindlichen Homepage (www.da-capo-magazin.de). Die Redaktionsanschrift lautet: Da Capo - Das Magazin, Am Vehrenkamp 54, 27324 Eystrup. Tel.: 04254-802863. Anregungen, Fragen und Kritik auch per email an redaktion@da-capo-magazin.de Jürgen Heimann 11. Juli 2003 |