Bericht über "Hair"im Wiener Raimund Theater |
Bericht
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| "Besser eine
Glatze als gar keine Haare" "Hair" im Wiener Raimund Theater |
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Blöde
Frage: Was hat Wien 2001 mit New York 1967 gemeinsam? Blöde
Antwort: "Mutha fuckin nothin". Oh, ich vergass:
"Hair". Die Poster sind über die
ganze Stadt verstreut, man kann nicht einmal in die
Strassenbahn einsteigen ohne Cedric Lee Bradleys
Glatze bewundern zu müssen... Zugegeben eine schöne
Kopfform. Weniger schön: Was man zu hören bekommt,
wenn man die CD kauft. Kyrre Kvam, der den Claude
spielt, braucht definitiv Publikum. Ich war enttäuscht,
als ich das Album gehört habe - umso größer dann meine
Freude, als der junge Mann so eine gute Stimme, jede
Menge Enthusiasmus und eine verdammt sexy Bühnenshow präsentiert.Ilse La Monaca als Crissy klingt schön, aber langweilig. Brav, süss, unschuldig... Hoffentlich kommt Frank Mills bald mal vorbei für ein bisschen Corruption. Pehton D Quirante zieht die besten Pflänzchen der Stadt, trägt die knappsten Hot Pants der Stadt und ist so eine süße Schwuchtel, dass man am Liebsten Mick Jagger anrufen möchte, um ein Treffen zu arrangieren. Der Deutsch-Englisch-Mix ("Denglisch") kommt für mich gut rüber... "Hell, yes! I like it!" Drew Sarich überzeugt als Berger... sogar auf der CD. The Artist Formerly Known As Eric Minsk hat eine Stimme, bei deren Klang Farinelli vor Neid erblassen würde. Sweet! ![]() Und um das alles mehr New Millennium zu machen, haben die Vereinigten Bühnen Wien keine Mühen gescheut, und sogar echte Live-DJ's engagiert,... Die mixen on stage ein paar scratches in den Musical-Sound. Der Cast ist insgesamt happy-happy-lucky-fun-fun. Mit allen Stereotypen. Das kleine Rothaarige Mädchen, die blonde Barbie, der süsse Struwwelpeter (ist das wirklich Philip Ranson, der aus der Alptraumszene im "Tanz der Vampire"???)... Ein Junge hat blaue Haare, aber das wirkt schon wieder etwas alt. Wenigstens haben sie die blonden Rastalocken weggelassen. Das haben wir immerhin alle Last Summer getan. Let's just pretend that it "never happened". Eva Oberschlick |
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