| Informationen über den Dirigenten und Komponisten | Volker M. Plangg |
Die AusbildungVolker M. Plangg, wurde am 27.06.1953 in Bludenz, Österreich geboren. Er besuchte in seiner Heimatstadt Grundschule und Gymnasium und begann sein Musikstudium in den Fächern Klavier, Dirigieren und Komposition 1972 am Mozarteum in Salzburg. Er beendete seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau 1980 mit dem Diplom als staatlich geprüfter Klavierpädagoge und dem Diplom als Kapellmeister und Korrepetitor. Der Dirigent Sein Werdegang als Dirigent zeichnet sich durch eine gleichberechtigt ambitionierte Zuwendung an die Genres Oper, Operette und Musical aus. Sein erstes Engagement als Kapellmeister und Solorepetitor trat Volker M. Plangg 1980 am Stadttheater Lüneburg an. Von Anfang an wurde er mit der musikalischen Leitung verschiedener Produktionen betraut (u. a. „Der arme Matrose“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Frau Luna“, „The King and I“). Nebenher war er 1982 als musikalischer Leiter von „Der Vetter aus Dingsda“ an der Alten Oper Frankfurt engagiert. Von 19831986 arbeitete Volker M. Plangg am Pfalztheater Kaiserslautern, wo er zahlreiche Werke aller Genres dirigierte (u. a. „Ritter Blaubart“, „Jesus Christ Superstar“, „Cosi fan tutte“, „Der Freischütz“). Nebenbei war er 1984 als musikalischer Leiter von „Der Vogelhändler“ bei den Eutiner Festspielen, 1986 als musikalischer Leiter von „La cage aux folles“ am Deutschen Theater München und von „Kiss me, Kate“ bei den internationalen Sommerkursen der Jeunesse musicale in Weikersheim engagiert. 19861987 war er Assistent von GMD Peter Schneider am Nationaltheater Mannheim und brachte mit ihm Rihms „Die Hamletmaschine“ zur Uraufführung. Von 19871989 war Volker M. Plangg musikalischer Leiter der „Pocket opera“ Nürnberg und brachte dort die Oper „Transgleiseriana“ von Jaecker zur Uraufführung. Die Produktion „Aida“ wurde in seiner musikalischen Bearbeitung zum british opera festival nach London eingeladen. Nebenher hatte er eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste als Leiter der Musical-Klasse inne und war als Dirigent u. a. am Stadttheater Klagenfurt tätig. 1990 wurde er als Probendirigent von Andrew Lloyd Webbers „The Phantom of the Opera“ an den New Yorker Broadway eingeladen und war von 19901991 musikalischer Leiter und Premierendirigent der Hamburger Produktion von „Das Phantom der Oper“. Für die CD „Das Phantom der Oper Höhepunkte der Hamburger Aufführung“ erhielt er 1991 die „Goldene Schallplatte“. Von 19911995 war er an zahlreichen Theatern als Dirigent tätig. So war er ständiger Gastdirigent am Theater des Westens Berlin, wo er u. a. die deutschsprachige Erstaufführung des dänischen Musicals „Cyrano“ von Sebastian leitete. Außerdem dirigierte er am Staatstheater Kassel, an der Staatsoperette Dresden, am Landestheater Innsbruck und am Volkstheater Rostock, sowie Konzerte und Produktionen mit verschiedenen Orchestern, u. a. mit der National-Ungarischen Philharmonie Debrecen, dem Rundfunkorchester Bratislava, dem Rundfunkorchester des Südwestfunks Kaiserslautern oder dem Orchester des Berliner Metropoltheaters. Von 19952003 war Volker M. Plangg Chefdirigent der Staatsoperette Dresden. In dieser Eigenschaft führte er das in diesem Theater bislang nicht gepflegte Genre der Oper ein (u. a. „Zar und Zimmermann“, „Martha“, „Der Barbier von Sevilla“, „Hoffmanns Erzählungen“, „Hänsel und Gretel“, „Die Zauberflöte“). Außerdem brachte er in Dresden die Musicals »Aspects of Love« und »The Beautiful Game« (beide Andrew Lloyd Webber) und »Victor/Victoria« (Henry Mancini) zur deutschsprachigen bzw. zur kontinental-europäischen Erstaufführung. Nebenher gründete Volker M. Plangg eine Konzertreihe, die sich mit den Genres des symphonischen Jazz und weil für den jeweiligen Komponisten untypisch selten gespielten Werken auseinandersetzte. So stellte er dem Dresdner Publikum z. B. Puccinis „Messa di Gloria“ sowie dessen sämtliche Orchesterwerke ebenso vor wie Musik von Gershwin, Bernstein, Sibelius, Copland, Busoni, Webber und Strawinsky. Zusätzlich dirigierte er die Uraufführungen von Rolf Kühns Kompositionen „Transactions“ und „Interchange“ mit Albert Mangeldorff als Solisten. Für eines seiner „Star“-Konzerte konnte er u. a. Angelika Milster gewinnen. Nebenher leitete er als Gastdirigent zahlreiche Produktionen am Volkstheater Rostock, am Landestheater Innsbruck, am Deutschen Theater München, am Staatstheater Karlruhe („Regina“, „Die schöne Helena“) und an der Volksoper Wien ( „Die Piraten von Penzance“). Außerdem wurden er und sein Orchester von den Dresdner Musikfestspielen 2000 und 2001 zu Konzerten eingeladen. Im Jahr 2000 entstand eine vielbeachtete CD-Einspielung von Lehárs „Der Zarewitsch“ mit Solisten, Chor und Orchester der Staatsoperette Dresden. Zur Zeit ist V. M.Plangg als ständiger Gastdirigent am Volkstheater Rostock tätig. Im Januar 2008 hatte er dort Premiere mit Karel Svobodas Musical „Dracula“. Der Komponist Volker M. Plangg ist auch als Komponist anerkannt. Seine Werke wurden und werden von verschiedenen Orchestern und Solisten aufgeführt. U. a. wurde sein Chorwerk „Wechsel, Dauer und Vergessen“ vom Stuttgarter Kammerchor unter Frieder Bernius und sein Orchesterwerk „Der Flötenton, der den Paravent zerblies“ von der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz unter Bernhard Klee uraufgeführt. Das Orchesterwerk „Dialog mit Lorca“ erlebte seine Uraufführung als Teil eines Ballettabends am Pfalztheater Kaiserslautern. Sein Opernmusical „Rasputin“ erlebte bei den internationalen Sommerkursen der Jeunesse musicale 1990 unter der musikalischen Leitung von Anthony Brammel und unter der Schirmherrschaft von August Everding seine Uraufführung. Im Jahr 2000 dirigierte Volker M. Plangg sein Werk selbst in einer revidierten Fassung an der Staatsoperette Dresden. Das Werk „Short stories“ für 5 Blechbläser und Orchester ist ein Auftragswerk des Landessinfonieorchesters Vorarlberg und wurde im Festspielhaus Bregenz im Dezember 2000 zum ersten Mal zu Gehör gebracht. Das Ballett „Schneewittchen, der Spiegel und der Prinz“ ist ein Auftragswerk des Thüringer Landestheaters Eisenach und erlebte am 6. Dezember 2001 ebendort seine Uraufführung. Volker M. Plangg dirigierte sein Werk an der Staatsoperette Dresden (Premiere am 1. Dezember 2002). Das Staatstheater Cottbus brachte das Ballett im November 2004 in einer Neu-Inszenierung heraus und übernahm diese Produktion in die Spielzeit 2005/06. Sein Kammermusikwerk „... im Stillen wirken ...“ wurde u. a. im Rahmen der Bregenzer Festspiele 2003 von Mitgliedern der Wiener Symphoniker aufgeführt. Zurzeit arbeitet Plangg an einem Konzert für Violine und Orchester. Nebenher gibt er für den Verlag Felix Bloch Erben Berlin die Orchesterpartituren verschiedener Musicals (u. a. „My fair Lady“) heraus und überarbeitet deren Instrumentierung. Sein jüngstes Musical ist „Casino Pique Dame“. Stand der Information: 29. November 2007 |
| „Titanic“ in Magdeburg Das vielfach zum Genre der Broadway Opera gezählte anspruchsvolle Stück führt das Theater Magdeburg vom 27. Juni bis zum 20. Juli 2008 in einer Freilichtinszenierung auf. |
23.05.2008 | Besetzung |
29.11.2007 |